Vorteile von Berufsunfähigkeitsversicherungen

Unabhängig von seinem Beruf kann jeder Arbeitnehmer oder Selbstständiger berufsunfähig werden. Krankheiten auf dem ersten Platz sind Wirbelsäulen-, Muskel- und Gelenkerkrankungen. Nerven- und seelische Krankheiten, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Tumore, Unfälle und weitere Krankheiten belegen die folgenden Plätze. Die meisten Unfallversicherungen versichern nicht alle Fälle für Berufsunfähigkeit, für mehr Infos einfach hier klicken.

DIE GESETZLICHE BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG

Ab 01.01. 2001 gelten für nach dem 01.01.1961 Geborene, die folgenden Regeln für Berufsunfähigkeit. Für früher Geborene bleiben die alten Gesetze in Kraft. Wer weniger als drei Stunden arbeiten kann, erhält eine volle Rente, die nach dem Bruttoeinkommen gestaffelt ist. Bei dreitausend Euro wären das neunhundertsiebenundneunzig Euro. Kann jemand noch drei bis sechs Stunden arbeiten, wäre die Rente bei dreitausend Euro Bruttoeinkommen vierhundertneunundneunzig Euro.

Um Ansprüche zu erwerben, müssen Angestellte mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenvesicherung eingezahlt haben. Beamte müssen eine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel ist deshalb wichtig. Selbstständige gehören zu den Berufsgruppen, die von Berufsunfähigkeit am stärksten betroffen sind. Selbstständige haben selten, vielleicht aus einem früheren Arbeitsverhältnis, Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben. Freiberufler sind meistens über ein Versorgungswerk gegen Berufsunfähigkeit versichert. Diese Versicherung tritt aber erst ein, wenn der Beruf völlig aufgegeben werden muss.

Um Versorgungslücken zu schließen, die nicht von der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt werden, ist eine private Versicherung wichtig. Für Freiberufler besonders, da eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schon ab einer Berufsunfähigkeit von fünfzig Prozent greift, so z.B. hier

VORTEILE DER PRIVATEN BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hat zum Ziel, die Probleme, die durch die Berufsunfähigkeit entstehen, aufzufangen und zu mildern. Ausgezahlt wird sie meist ab einer Berufsunfähigkeit von fünfzig Prozent. Die Rente wird monatlich ausgezahlt. Die Rente ist von Beiträgen befreit. Alleinstehende, wie auch Paare können Berufsunfähigkeitsversicherungen abschließen. Manche Versicherer verlangen von Akademikern geringere Beiträge. Ein Arzt muss den Eintritt der Berufsunfähigkeit feststellen. Viele Versicherer erlauben freie Arztwahl. Manchmal ist eine Krankheit in ihrem Verlauf nicht sofort für den Arzt zu übersehen. Der Arzt muss daher die Berufsunfähigkeit verspätet melden. Die meisten Versicherer leisten auch für vergangene Zeiträume. Das gilt auch, wenn wegen eines schweren Unfall die Berufsunfähigkeit nicht sofort gemeldet werden konnte. Einige Versicherer erlauben, das die Kunden, die Beiträge, aufgrund veränderter persönlicher Bedingungen, erhöhen können. Die Rente wird bis zum Ende der Berufsunfähigkeit gezahlt oder die Berufsunfähigkeitsrente endet mit Ablauf der Versicherungszeit, wie sie im Vertrag steht. Grundsätzlich endet die Berufsunfähigkeitsrente ab dem fünfundsechzigsten Lebensjahr.

WAS BEIM ABSCHLUSS EINER BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG ZU BEACHTEN IST

Die Berufsunfähigkeitsrente sollte so hoch sein, dass alle Kosten der Lebensführung gedeckt sind. Die Daten zu Vertragsbeginn und -ablauf, die Rentenhöhe sollten dem Beruf und den Vermögensverhältnissen entsprechen. Als Versicherer sollte ein finanzstarker, schon länger am Markt agierender Versicherer gewählt werden. Der Versicherer sollte nach Markttests, wie sie die Stiftung Warentest veröffentlicht und den Testergebnissen von Ratingagenturen gewählt werden.