Ausgleich zur „sitzenden“ Arbeit

Vorwort
Viele Menschen in der Verwaltung und Administration klagen über Rückenschmerzen. Die Ursachen sind häufig die fehlende Ergonomie des Schreibtischstuhls und eine falsche Sitz- Haltung am Arbeitsplatz. Der Bürostuhl sollte idealerweise in der Höhe so eingestellt sein, dass die Unterarme locker, aber gerade auf dem Schreibtisch aufliegen. Auch sollte man direkt, man kann es auch frontal nennen, auf den Bildschirm schauen. Außerdem ist es wichtig, auf eine aufrechte Sitzhaltung zu achten.

Übungen während der Pausen

Während der Arbeit sollte man darauf achten, dass einmal stündlich Lockerungs – und Dehnungsübungen zum Ausgleich gemacht werden. Diese beanspruchen nicht mehr als fünf Minuten, sind aber sehr effektiv und beugen sehr oft Rückenschmerzen vor. Eine Übung ist es, sich aufrecht auf den Stuhl zu setzen und die Arme abwechselnd zur Decke zu strecken. Das entspannt die obere Rückenmuskulatur. Auch das Dehnen der seitlichen Nackenmuskulatur nach rechts und links ist vorteilhaft. Bei einer anderen Übung setzen Sie sich auf den Rand des Stuhls, und spannen die Bauchmuskeln an. Dies geschieht automatisch, wenn Sie das Becken vorstrecken und wieder entspannen (man kann es auch so beschreiben: ins „Hohlkreuz“ gehen und wieder aufrecht hinsitzen). Wichtig ist es, auf eine gleichmäßige Atmung zu achten und bei Anstrengung auszuatmen und bei Entspannung einzuatmen.

Als Alternative zur Arbeit ist erfreut sich Sport großer Beliebtheit

Fitnesstudios erfreuen sich seit vielen Jahren immer größerer Beliebtheit. Vor allem, wenn man eine überwiegend „sitzende“ Arbeit hat, ist es wichtig, als Ausgleich in der Freizeit körperlich aktiv zu sein. Immer mehr Menschen heutzutage klagen über Übergewicht und Trägheit und melden sich im Fitness-Studio an. Die Vorteile „liegen auf der Hand“. Der wichtigste Vorteil eines Fitnesstudios ist, dass man wetterunabhängig zum Sport gehen und man jeden Muskel und jede Körperpartie trainieren kann. Bei Aufnahme in ein Fitnesstudio werden individuelle Trainingspläne mit einem Trainer erarbeitet. So kann man „Problemzonen“ trainieren und schon nach einem Monat regelmäßigen Trainings tolle Erfolge sehen. Erfahrungsgemäß werden die ersten 30 Minuten eines Trainingsabends mit Aufwärmtraining am Stepper, Laufband oder Fahrrad verbracht, und danach kann man Bizeps und Trizeps mit Hanteln, Brusttraining mit Langhantel, „Sit-ups“ und Bauch-Beine-Po trainieren. Die Übungen mit Gewichten werden auch als Kraftstation bezeichnet. Doch genauso wichtig ist es, sich gesund und kalorienbewusst zu ernähren, und Wasser statt süße Getränke zu trinken, da man mindestens eine Stunde Ausdauersport machen muss, um zum Beispiel eine Tafel Schokolade zu „verbrennen“. Dabei ist es wichtig, den Puls bei ca. 120-130 zu haben, da bei diesen Werten die optimale „Fettverbrennung“ statt findet.