Schrotthändler – ein Beruf mit Zukunft?

Um immer mehr die sogenannten Altstoffe nutzen zu können, werden heute für manche Recyclingware hohe Preise bezahlt. Dazu gehört vor allem Schrott. Denn die verschiedenen Metalle, von Kupfer über Messing und viele Weitere haben auch gebraucht einen hohen Wert und können gut weiterverarbeitet werden. Zuständig für die Übernahme solcher Sammlungen sind Schrotthändler, die dafür sorgen, dass die Kleinstmengen der Bevölkerung abgeholt oder entgegengenommen und diese wieder der Wirtschaft zugeführt werden können.

Ist Schrottplatz gleich Schrottplatz?

Nein, auf alle Fälle nicht. Denn einige Schrottplätze werden von Schrotthändlern betreut, die sich mit der angelieferten Ware wirklich auskennen und daher auch Verwertbares von nicht Verwertbarem und Wertvolles von weniger Wertvollen unterscheiden können. Wenn eine Privatperson oder eine Firma ihre diesbezüglichen Abfälle umweltgerecht entsorgt haben möchte, oder sogar erreichen will, dass die abgegebenen Dinge noch weiterverwendet werden, sollte man sich an einen solchen Schrottplatz wenden.

Was beinhaltet der Beruf des Schrotthändlers?

Schon allein aufgrund der vielen Gesetzmäßigkeiten, die zu beachten sind, ist der Beruf weit mehr als das Lagern von Abfällen. Umweltbestimmungen müssen eingehalten werden, Geräte müssen auseinandergebaut oder sogar Autos demontiert werden. Einer der Ausbildungsberufe, die man hierfür erlernen kann, ist der der Fachkraft für Recycling und Abfallwirtschaft.

Allein schon die Abfalltrennung ist hier ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und bildet die Grundlage der späteren Arbeit. Schrotthändler in Berlin haben wahrscheinlich eine andere Art von Müll zu beseitigen, als ein Schrotthändler in ländlichen Gebieten. Hier ist die richtige Nase gefragt, welche Teile eventuell lohnen, als gebrauchtes Ersatzteil angeboten zu werden, wie beispielsweise für Landmaschinen oder Traktoren etc. Ein Schrotthändler in Berlin wird mehr mit Elektrogeräten oder alten Autos zu tun haben. Aber egal wo dieser Beruf ausgeübt wird, es sind alle Paragrafen einzuhalten und viele Bestimmungen zu berücksichtigen. Daher ist es durchaus gerechtfertigt, dass es hierfür einen extra Ausbildungsberuf gibt.