Abmahnungen lassen sich verhindern

Heute flattern Abmahnungen in vielerlei Hinsicht ins Haus. Grundlage sind immer Missachtungen oder Verletzungen von gültigem Recht. Verstöße gegen das Urheberrecht und das Wettbewerbsrecht sowie fehlende, aber zwingend notwendige Angaben machen einen großen Teil der Abmahnungen aus. Besonders das Internet bringt viele Vergehen zu Tage.

Die Verwendung von Fotos oder Texten, für die keine Erlaubnis besteht, die kopiert oder ungefragt verwendet wurden, lösen immer wieder eine Reihe von Abmahnungen aus. Damit soll das Urheberrecht geschützt werden. Die Rechte an Fotos und Texten gehören immer der Person, die sie erstellt hat. Es können aber Nutzungsrechte übertragen werden, dann muss dies allerdings nachweisbar sein. Bei Fotos ist die Sachlage noch komplizierter. Denn nicht jedes aufgenommene Foto darf auch veröffentlicht werden. Wenn jemand auf seinem eigens geschossenen Foto fremde Personen mit ablichtet, dann muss er auch von diesen Personen die Erlaubnis zur Veröffentlichung haben, sonst drohen hier Abmahnungen.

Fehlende Angaben im Impressum der Internetseite, insbesondere bei gewerblichen Anbietern, führen ebenso zu Abmahnungen in großer Zahl. Es ist genau festgelegt, wie das Impressum auszusehen hat. Wer sich nicht daran hält, der riskiert eine Abmahnung, im schlimmsten Fall muss er die Seite aus dem Netz holen.

Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht sind kein Kavaliersdelikt. Hier wird schon schnell gehandelt. Abmahnungen sind da nur reine Formsache. In der Regel werden auch saftige Geldstrafen fällig. Gerade im Geschäftsleben ist die Konkurrenz groß. Dennoch sollte sich niemand zu unlauterem Wettbewerb, falschen Preisauszeichnungen oder der Verletzung des Markenrechts hinreißen lassen, es lohnt sich nicht, denn die Ordnungshüter haben auch im Internet ihre Patrouillen.