Umweltschutz am Arbeitsplatz

Wer einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, verbringt unter der Woche mehr Zeit am Arbeitsplatz als zu Hause. Während es zu Hause selbstverständlich ist, etwas zum Umweltschutz beizutragen, ist es in manchen Büros noch nicht üblich Maßnahmen zu setzen um die Umwelt auch für nächste Generationen intakt zu erhalten. Dabei wäre es mit wenigen Maßnahmen ganz einfach, auch im Arbeitsleben aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Ein wichtiges Thema im Büro ist die Mülltrennung. In den meisten Firmen ist es zwar üblich, Papier vom Restmüll zu trennen, selten werden jedoch separate Container für Getränkedosen, Plastikflaschen oder Biomüll aufgestellt. Einen noch höheren Beitrag zum Umweltschutz leisten Firmen, die nicht nur Müll trennen, sondern auch Abfall vermeiden. In einem Büro fällt Müll an, der spezielle Entsorgung benötigt. Leere Tintenpatronen für Drucker, Fax und Kopiergerät dürfen nicht einfach im Restmüll entsorgt werden, sondern an die Servicefirma retourniert werden. Generell sollte man hinterfragen, welche Dokumente überhaupt gedruckt werden sollen. Immer mehr Firmen steigen auf elektronische Archivierung um und kommunizieren mit ihren Kunden bevorzugt per e-mail. Ist es unbedingt notwendig, Ausdrucke anzufertigen, sollte man den Sparmodus des Druckers wählen, der weniger Tinte verbraucht. Wer sich Faxe direkt auf den Bildschirm schicken lässt, hilft ebenfalls die Papierflut im Büro einzudämmen. Leider fallen in jedem Büro fehlerhafte Ausdrucke an, die man nicht verwenden kann. Diese Blätter sollte man nicht wegwerfen, sondern als Schmierzettel für Notizen benützen.

Energiesparen im Büro

Arbeitgeber, die die Green IT fördern, tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei. Unter Green IT versteht man Maßnahmen um IT möglichst umweltfreundlich zu nutzen. Computer, Drucker und andere Elektrogeräte im Büro verbrauchen viel Strom. Wer in energiesparende Bildschirme, Laptops und Drucker investiert, hilft nicht nur die Ressourcen sparsam auszunützen, sondern reduziert auch die Stromrechnung. Viele User vergessen, dass der Computer auch dann Strom verbraucht, wenn das Gerät ausgeschaltet ist, aber am Stromnetz hängt. Auch im Standby Modus wird Strom aus der Steckdose benötigt. Daher ist zu empfehlen, Drucker, Kopierer und Computer vollständig vom Stromkreis zu trennen, wenn diese Geräte nicht benützt werden. Ganz einfach lässt sich das durch spezielle Steckdosenleisten bewerkstelligen, wo der Stromkreis durch einen Schalter unterbrochen werden kann. Mittlerweile gibt es Spezialfirmen, die sich auf Green IT spezialisiert haben. Hier können Firmen ihre Arbeitsprozesse von Experten in Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit prüfen lassen.