Selbstmanagement – was ist das?

Mit dem Begriff „Selbstmanagement“ wird in der Wissenschaft die Kompetenz bezeichnet die eigene persönliche und berufliche Entwicklung zu beeinflussen. Dazu gehören noch weitere Teilkompetenzen wie zum Beispiel die Motivation und Lernfähigkeit. Den Begriff findet man häufig bei Führungs- und Fachkräften in der Wirtschaft in Arbeitsgruppen. Wird hier kein formaler Gruppenleiter eingesetzt, wird die Arbeitsgruppe trotzdem funktionieren.

In der Psychologie wird ein anderer Begriff benutzt und zwar Selbstregulierung. In der Sozial- und Naturwissenschaft wird der Begriff Selbstmanagement auch verwendet und bedeutet, den selbst regulierenden und lernenden Systemen im Verhalten.

Wie kam es zur immer größeren Bedeutung des Themas!

Aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung und Freiheiten, fing der Mensch an sein eigener Zeitmanager zu werden. War man früher häufig noch fremd bestimmt, aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen, entwickelte der Mensch ein eigenes Zeitmanagement um die eigene Produktivität zu steigern. Dazu gehörte der zweite Schritt, wie Vorbereitung eigener Aufgaben und Projekten. Der Mensch lernte das wesentliche vom unwesentlichen zu unterscheiden, um damit Zeit zu sparen. In der dritten Phase kommt noch persönliche Verantwortungsbewusstsein für die Aufgaben und Ziele dazu, da man viel stärker in den Projekten eingebunden ist.

Zum Schluss kommt noch die Verbesserung der eigenen Lebensqualität dazu. Der Mensch achtet viel mehr darauf, seine eigenen Bedürfnisse in die Lebensplanung einfließen zu lassen.
Während der Mensch früher fast ausschließlich für den Lebensunterhalt gearbeitet hat, arbeitet er heute für einen bestimmten Zweck, zum Beispiel den Lebensstil.

Je höher die Bereitschaft zur Eigenverantwortlichkeit ist, so größer ist in der Regel auch die eigen Zufriedenheit.

Diese Erkenntnis fließt auch in die Wissenschaft ein und wird auch in der Therapie in der Psychologie eingesetzt. Bekomme ich den Menschen dazu seine Eigenverantwortlichkeit zu verbessern, kommt dieser Patient auch ohne externe Hilfe aus.

Das Selbstmanagement zeichnet sich, zusammenfassend, durch eine Bereitschaft aus, sich selbst Ziele zu setzen, eine Umsetzungsstrategie zu entwickeln, diese Strategie umzusetzen, eine Ergebniskontrolle durchzuführen und ggf. Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz einzuleiten.