So wird das Büro zum Wohlfühlraum

Der Mensch ist darauf gepolt, zu arbeiten. Das kann etwa die antike Methode sein, für Haus und Hof zu sorgen und Nahrung zu beschaffen, oder aber die Arbeit, die man gemeinhin als 9 to 5 Job bezeichnet. Das Büro, neben dem eigenen Schlafzimmer der trotz aller Neutralität intimste Bereich, ist Dreh- und Angelpunkt. 8 Stunden am Tag, 40 Stunden in der Woche, 160 Stunden im Monat – wir verbringen so viel Zeit dort, und brauchen es, eine angenehme Umgebung zu schaffen. Wie das klappt erzählen wir hier.

Persönliche Akzente setzen

Die Bedingungen, die der Arbeitgeber häufig an das Arbeitszimmer richtet, sind verschieden. Im repräsentativen Rahmen bedarf es einer klaren Struktur, woanders hingehen steht die Nützlichkeit im Mittelpunkt. Diese beiden Sachen miteinander zu vereinbaren ist es, was gilt. So entwickeln gerade Altbauten eine zweifelhafte Eigendynamik. Die Angestellten kümmern sich nicht, in Hoffnung des baldigen Umzugs in den Neubau, um ihren Arbeitsplatz. Dunkle Räume mit kleinen Fenster, alte Tapeten und miefige Flure findet man häufiger vor, als man denkt. Daraus kann man jedoch leicht etwas machen, und so die Basis schaffen, von Anfang an fröhlicher an die Arbeit zu gehen.

Der erste Weg führt über einen neuen Anstrich. Bunte, aber nicht zu knallige Farben. Muster und Formen, Accessoires und Dinge zum Schmunzeln. So fühlen sich auch Gäste von Anfang an besser aufgehoben. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen. Sitzecken regen zu entspannten Gesprächen an, gegenüber der steifen Situation vor und hinter dem Tisch. Gerade in Großraumbüros schafft man so eine Art Rückzugsort für alle. Das beflügelt die Kommunikation untereinander, Kollegen lernen sich besser kennen und harmonieren als Team. Denn mit dem neuen Getränkeautomaten im Büro gibt es einen Punkt, der essentielle Bedürfnisse befriedigt. Hier muss selbst der notorisch schüchterne Kerl aus der Buchhaltung einmal hin, und kommt so unversehens in ein zwangloses Miteinander. Warum von Zusammenhalt sprechen, wenn es auch wirklich gelebt wird.

Störfaktoren beseitigen

Dinge, die wir beeinflussen können, werden sichtbar. Sorgen Sie mit frischen Blumen für eine heitere Umgebung, oder aber einigen Sie sich mit anderen auf einen Radiosender und starten den Tag gut gelaunt mit den neuesten Songs. Was auch immer Sie machen, es muss zu Ihnen passen. Viele Leute trainieren ihre Finger zum Beispiel mit Massagebällen – das lenkt ab, und gibt auch außerhalb der regulären Pausen ein entspannendes Gefühl.

Oder aber Sie ordnen Ihr Büro. Harte Bestandteile, wie Telefon, Fax oder Drucker, müssen in Reichweite sein. Dinge aber wie der überdimensionierte Kalender oder eine To-Do-Liste deprimieren beim Anblick und gehören nur dort hin, wo Sie üblicherweise selten sind. Beim Faxgerät zum Beispiel, um sich die zu erledigenden Aufgaben nochmal ins Gewissen zu reden. Sie schaffen es so, sich auf Ihre Arbeit langfristig zu konzentrieren. Beseitigen Sie Elemente, die Sie ablenken könnten.