Lektorat: die Macher im Hintergrund

Kaum ein Autor oder Journalist kommt ohne die Dienste eines zuverlässigen Lektors aus. Seine Aufgabe besteht darin, den Text im Hinblick auf Inhalt, Stil und Grammatik gegenzulesen und gegebenenfalls zu verbessern. Wichtig ist das Lektorat nicht nur für Buch- und Zeitschriftenverlage, sondern auch für Unternehmen, die eine eigene Webpräsenz aufbauen oder mit Flyern, Prospekten oder sonstigen Werbematerialien potenzielle Kunden ansprechen wollen. Denn nichts ist peinlicher, als mit fehlerhaften Texten an die Öffentlichkeit zu gehen. Auch ein ideales Arbeitsumfeld ändert nichts daran, dass der Verfasser mit Sicherheit einige Fehler machen wird, die er auch mit mehrfachen Korrekturen nicht eliminieren kann.

 

Lektorat und Korrektorat: ein Berufsbild im WandelBuch lesen_fuer teezeit

Bis in die 1990er hinein war es üblich, dass die Lektoren im Haus sitzen. Doch die modernen Kommunikationsmöglichkeiten machen es möglich, das Lektorat auszulagern. Deshalb wenden sich Autoren, aber auch Gewerbetreibende und kleine Werbeagenturen gern an Dienstleister wie punkt-und-komma.net, die das Online Lektorat und das Online Korrektorat zu günstigen Konditionen im Netz anbieten. Der Unterschied besteht hier beim Aufwand, den der Dienstleister mit einem Text hat. Denn beim Korrektorat achtet der Lektor lediglich auf die korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Beim Lektorat wird der Text dagegen auch stilistisch und inhaltlich auf Herz und Nieren geprüft. Das Handling des Online Lektorats ist denkbar einfach: Der Kunde kopiert den Text einfach in ein Textfeld oder lädt seine Textdatei auf die Seite des Anbieters. Bevor er den Auftrag verbindlich vergibt, erfährt er den Preis für die Dienstleistung. Diese richtet sich zum einen nach der Art der Bearbeitung, zum anderen nach der Wortzahl. Wird der Auftrag für Korrektorat oder Lektorat bei punkt-und-komma.net erteilt, erhält er das Dokument in der Regel als Word-Dokument zurück, das in den Optionen so eingestellt ist, dass sich die vorgeschlagenen Änderungen leicht nachvollziehen lassen.

 

Bücherwurm_fuer teezeitWie wird man Lektor?

Eine einheitliche Zulassungsvoraussetzung für den Beruf des Lektors gibt es in Deutschland nicht. Meist haben Lektoren ein Germanistikstudium absolviert, bevor sie in den Beruf einsteigen. Dafür steht ihnen anschließend ein breit gefächertes Berufsfeld offen. Sie können sich beispielsweise auf eine bestimmte Art von Texten spezialisieren, und als Freelancer oder für ein größeres Lektorat arbeiten. Die vielfältigsten Aufgaben erwarten sie im Verlagswesen. Hier übernehmen die Lektoren seit einigen Jahren Aufgaben, die weit über das eigentliche Berufsfeld hinausgehen. Sie überarbeiten den Text nicht nur, sondern prüfen ihn auch auf seine Marktfähigkeit und setzen den Rahmen für das Marketing eines Buches. Hier sind Lektoren mittlerweile also gewissermaßen zu regelrechten Book Producern geworden.

Bildquelle: www.hamburg-fotos-bilder.de (Bild 1, Buch lesen), Stephanie Hofschlaeger (Bild2, Bücherwürmer) / Pixelio.de