Stolperfallen des Unternehmensankaufs

Der Kauf eines Unternehmens birgt große Herausforderungen, aber auch Chancen für Investoren. Ob der Kauf ein gelungener ist, wird zunächst maßgeblich von der zuvor anstehenden Unternehmensbewertung abhängig sein. Selbst oder gerade erfahrene Unternehmen ziehen an dieser Stelle dritte zu Rate um sich eines neutralen Blickes gewiss sein zu können.

Dabei gibt es eine ganze Reihe an relevanten Anlaufstellen bei der Bewertung eines Unternehmens, welches man aufkaufen möchte. Wirtschaftsprüfer, Notare und Steuerberater können Daten und deren Güte beurteilen, während Unternehmensberater schon beim Suchprozess hilfreich sein können. Firmen wie die Axanta AG unterstützen seine Kunden beim gesamten Kaufprozess. Der sensible Punkt der Ermittlung des Unternehmenswertes profitiert besonders von dezidiertem Know-How. Mittels der „Due Diligence“ werden der rechtliche, wirtschaftliche als auch steuerliche Rahmen abgesteckt und greifbar gemacht. So können die potentiellen Nachfolger über die Wirtschaftlichkeit des möglichen Kaufs urteilen und sich dabei auf reale Fakten beziehen. Kommt es zum Kauf, müssen gleich eine ganze Reihe von Rechte und Pflichten eingehalten werden, um Ankauf erfolgreich zu gestalten.

Wichtig bei der Betriebsübernahme

Zunächst einmal müssen alle relevanten Verträge für den Erwerb des Unternehmens aufgesetzt werden. Diese regeln den Übergang von Pflichten und Befugnissen und sichern zudem bestehende Arbeitsverhältnisse. Unter den Pflichten befinden sich auch alle Gewährleistungen, Schulden sowie eventuelle Steuerforderung gegenüber dem Zielunternehmen. Die lückenlose Regelung aller Belange ist dabei von höchster Priorität, da spätere Konflikte äußerst kostenintensiv sind und oft zuungunsten beider Unternehmen ausgetragen werden müssen. Die Übernahme und somit auf die Unternehmensnachfolge gilt als abgeschlossen, sobald die veranschlagte Summe vom Käufer restlos bezahlt wurde.

Üblicherweise werden hier Ratenzahlungen veranschlagt, wie es auch bei anderen Großinvestitionen in der Wirtschaft üblich ist. Daher kann es mehrere Jahre dauern, bis ein solcher Abschluss erreicht wird. Auch hier sichern die Verträge, dass der Käufer entscheidungsfähig ist, unabhängig davon, wie weit die Zahlung der Restschuld vorangeschritten ist. Nur so können alle Wirtschaftsprozesse beider Unternehmen intakt bleiben, Umsätze gefestigt und Arbeitnehmer geschützt werden.