Firmen können viele Kosten einsparen – Preisvergleiche helfen da enorm

Wenn 21 Prozent der Kosten eingespart werden können, wird das im Jahresbudget offensichtlich. Und bei einem Konzern wie Kühne und Nagel sind das gleich Beträge von mehreren 100.000 Euro, die mit einfachen Kniffs im Jahr eingespart werden können. Diese kleinen Tipps zeigt nun folgendes Beispiel.
Die Erfolgsfaktoren, um Kosten zu sparen:

Die Erfolgsfaktoren sind dabei der Mitarbeiter beziehungsweise die Kollegen und das Internet. Selbstdisziplin und Eigenverantwortlichkeit über einen bestimmten Bestellbetrag für Büroartikel verfügen zu können, motivierte die Kollegen in ganz Österreich und der Einkauf wird von „geringwertigen“ Bestellungen nicht mehr berührt. Erst ab gewissen Beträgen und Anlagen muss der Einkauf, der über ein bestimmtes Jahresbudget verfügt, informiert werden. Drei Angebote von externen Firmen müssen dann eingeholt werden. Dabei half immer das Internet. Auf Toptarif.net wurde man schnell fündig. So konnte man sich rasch einen Überblick verschaffen und den TopTarif vergleichen Ein Bestellschein gemäß Unterschriftenliste nach den Vorgesetzten und Kostenstellen, mußte im Einkauf abgegeben werden. In Nachverhandlungsrunden klärte der Einkauf mit dem Lieferanten die Zahlungsmodalitäten ab. Die Freigabe konnnte nur über den Leiter von der Financing und Controlling-Abteilung erfolgen. So werden Bestellungen planbar und erfolgen nicht mehr „auf Zuruf und Zufälligkeiten.“

Die feste Form der Management-Meetings:

In quartalsweisen Management-Meetings musste der Einkauf „Farbe bekennen“. Dabei hatten diese Präsentation immer ein feste Form: Zuerst wurden die Zahlen mit dem Vorjahr verglichen und weitere Einsparungspotenziale gesichtet und geklärt. Dann wurden die Soll-Werte fürs nächste Jahr festgelegt und die Abweichungen in diesem Jahr verlautbart und festgesetzt. Das wurde in die wichtigsten Kostenarten zerlegt. So wurde auch nur ein Lager für den täglichen Bedarf wie Drucksorten angelegt.Weitere Kostensenkungs-Methoden:

Der Bestellvorgang wurde so strukturierter und effizienter gestaltet. So wurde auch ein Ticketingsystem aufgesetzt. Genaue Vorgaben wie zum Beispiel Bestellkategorie der Verpackungsfolie musste dabei beachtet werden. Der Einkauf musste wiederum innerhalb von 48 Stunden reagieren und den aktuellen Stand der Bearbeitung kurz mitteilen. Diese Verschriftlichung der Bestellung führte zu einer einheitlichen Dokumentation der Bestellung und diesen Druck spürten auch die Lieferanten, die sich wiederum außerordentlich für jeden Auftrag bemühten. Selbst bei keinen vorgegebenen Richtpreisen trafen sie so die internen und nicht publizierten Preisvorgaben meist punktgenau. Dieses Verfahren war daher in der Praxis nicht nur einfach und so wurde es, weil es auch Kosten senkte, im ganzen Konzern eingeführt und eingesetzt.

Der Jahresschluss zeigt’s deutlich:

Am Jahresende sammelte sich so ein „erklechlicher“ Anteil an Kosteneinsparungspotenzialen und wurde auch schriftlich ausgewiesen. So wurde in der internen Firmenzeitung nicht nur die Aktivitäten des Einkaufs fürs Firmenwohl gewürdigt, sondern auch verdienstvolle Kollegen um die Bestellung bei kleinem Preis wurden zu bestimmten Anlässen geehrt.